Härten und Nitrieren von Werkstoffoberflächen

ist bereits eine sehr verbreitete Laseranwendung für den Verschleißschutz.

Beim Laserstrahlhärten werden Stähle im Laserwirk- 

bereich auf Temperaturen oberhalb 1000°C erwärmt.  

In diesem Temperaturbereich kann Kohlenstoff verstärkt in das Gamma - Eisenkristallgitter diffundieren. Bei ausreichend schneller Selbstabkühlung durch Selbstabschreckung entsteht eine mit Kohlenstoff übersättigte Kristallstruktur, der sogenannte Martensit.

Beim Laserstrahlhärten wird ohne Zusatzwerkstoff gearbeitet.

Als Schutzgas wird in der Regel Argon verwendet.

Die Einhärttiefen liegen zwischen 0,1mm und 1mm.

Das Laserstrahlnitriern ist in seiner Anwendung dem Laserstrahlhärten sehr ähnlich.

Die Temperaturen im Laserwirkbereich liegen jedoch gegenüber dem Laserstrahlhärten deutlich niedriger,

bei ca. 500 bis 700°C.

Auch hier wird ohne Zusatzwerkstoff gearbeitet,

als Schutzgas wird jedoch Stickstoff verwendet.

Die Nitriertiefen liegen zwischen 0,01mm und 0,05mm.

Dieses Verfahren ist besonders für Titan- und Aluminium-

werkstoffe geeignet. 

 

 

ANWENDUNGSBEISPIELE: 

 

 

 

Laserstrahlnitrierter Wellenzapfen aus Titan 

Für optimale Arbeitsergebnisse beim Lasernitrieren empfehlen wir das Prozeßregelsystem Temcon

Laserstrahlhärtung zur Verschleißsteigerung der Werkzeugkanten

Auch beim Laserstrahlhärten empfehlen wir für optimale Arbeitsergebnisse das Prozeß-

regelsystem Temcon.

Zur Realisierung dreidimensionaler Härtespuren ist  unser Robotersystem RLM² XJR besonders geeignet.