Schweißen und Löten

 

ist eine bereits sehr verbreitete Laserstrahltechnologie.

 

 

Bei [R:LM²] umfasst  diese Technologie: 

  • das Schweißen ohne Zusatzwerkstoff,
  • das Schweißen mit Zusatzwerkstoff in Draht und Pulverform
  • das Löten mit Drahtzusatzwerkstoff. 

Alle [R:LM²] - Maschinensysteme können diese Technologie mit unserer Basisoptik umsetzen. 

Für schwer zugägliche Konturen bieten wir einen schlanken und preiswerten Schneidkopf an, der sich optimal an unsere Basisoptik andocken lässt. 

 

 

 

 

ANWENDUNGSBEISPIELE:

Herstellung einer Laser- schweissverbindung zwischen Armaturenspindel und Kegel
Herstellung einer Laser- schweissverbindung zwischen Armaturenspindel und Kegel

Schweißen ohne Zusatzwerkstoff

Beim Laserschweißen wird die

Schweißenergie zum Fügen von

Werkstücken lokal mittels Laser-

strahlung eingebracht. 

Durch den stark gebündelten

Energieeintrag wird die Fügestelle

auf Schweißtemperatur erhitzt.

Gleichzeitig schützt ein Schutz-

gasstrom die Schweißnaht vor

Oxidation.

Beim Laserschweißen ohne

Zusatzdraht sollte die Schweißnahtfuge <0,2mm sein.

Der Wärmeeintrag ist dann sehr gering und die hohen Abkühlgeschwindigkeiten der Schweißstelle führen beim

Laserschweißen zu geringen Verzügen der Bauteile.

 

Laserschweißen mit dem Drahtvorschubsystem
Laserschweißen mit dem Drahtvorschubsystem

Laserschweißen mit Draht oder Pulver als Zusatzwerkstoff

Der Energieeintrag beim Schweißen mit Zusatzwerkstoff ist deutlich höher und damit auch die Verzugsneigung der Bauteile.

Anders als beim Schweißen ohne Zusatzwerkstoff können deutlich größere Schweißfugen beherrscht werden. Das Schweißen mit Draht als Zusatzwerkstoff ist dem mit Pulver überlegen da der Zusatzwerkstoff präziser eingebracht werden kann. 

Zur Umsetzung des Laserschweißens mit Draht als Zusatzwerkstoff auf unseren Anlagen ist die seitliche Arbeitsdüse und das Drahtvorschubsystem erforderliich. Beide Komponenten sind über unser Laserkopfswechselsystem integrierbar. 

Das Laserschweißen mit Pulver als Zusatzwerkstoff ist nur bedingt anwendbar und erfordert das präzise Einspritzen des Schweißpulvers in die Schweißfuge. Die koaxiale Feinbeschichtungsdüse ist dafür besonders gut geeignet.  

Lötverbindung eines Buntmetallkegels
Lötverbindung eines Buntmetallkegels

Laserlöten mit Zusarzwerkstoff

Im Vergleich zu anderen Löt-

verfahren zeichnet es sich durch

eine sehr konzentrierte und damit

geringe Energiebelastung des

Werkstücks aus, wodurch sich sehr

verzugsarme Lötverbindungen herstellen lassen.

Durch Aufschmelzen des Zusatz-

werkstoffs (Lot) wird eine flüssige Phase erzeugt, welche in die zu fügende Stelle eingebracht wird. Im Gegensatz zum Schweißen wird der Grundwerkstoff beim Löten nicht aufgeschmolzen. Der Verbund erhält seine Festigkeit durch Diffusion und Adhäsion des Lotes mit dem Grundwerkstoff. 

Laserlöten ermöglicht auch die sicheren Verbindung unter-

schiedlicher  Werkstoffe wie z.B. im Bild gezeigt von Edelstahl mit Buntmetall.

Zur Umsetzung dieser Anwendung auf unseren Anlagen ist das gleiche Equipment wie beim Schweißen mit Draht als Zusatzwerkstoff erforderlich.